Review

Reviews 7.0

HIGH ON FIRE

Blessed Black Wings

Ausgabe: RH 213

(53:28)

Nach den eher durchwachsenen Vorgängerwerken „The Art Of Self-Defence" (2000) und „Surrounded By Thieves" (2002) sind die Amis um Ex-Sleep-Ikone Mike Patt mit einem neuen Album am Start. Um Tieftöner Joe Preston (ex-Melvins) verstärkt, lärmt das Trio auch diesmal unkonventionell und krachig los. Dabei fahren HIGH ON FIRE einen wirklich fetten Gitarrenbraten auf und gebärden sich als durchgeknallter, mutierter Haufen. Soundguru Steve Albini, der bereits mit Neurosis und Nirvana gearbeitet hat, verpasste der Kapelle einen sehr eigenwilligen Sound, der aber definitiv auffällt. Wer gern im Zeke-Dreck wühlt, sich von Lemmy in den Arsch treten lässt und bei zu schnellen Beats nervös und ungehalten wird, sollte „Blessed Black Wings" einiges abgewinnen können. HIGH ON FIRE liefern zweifellos ihr bestes Werk ab. Solide rockend, schön asi und total unpoppig. Heavy-Rock, der gierig auch nach deinem Volume-Regler lechzt.

Autor:
Volkmar Weber
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