Review

Reviews 7.5
Death Metal Speed Metal

CHILDREN OF BODOM

Hexed

Label: Nuclear Blast/Warner
Dauer: 44:47
Ausgabe: RH 382

Glaubt man den Albumtrailern, also den mal mehr, mal weniger professionell gemachten Filmchen, die inzwischen fast jede Band im Vorfeld einer Veröffentlichung für ihre Anhängerschaft produziert, dann ist es vor allem das Verdienst von Neuzugang Daniel Freyberg, dass Bandkopf Alexi Laiho die Gitarrenparts besonders detailliert ausgearbeitet hat. „Zum Glück!“, möchte man rufen, denn man will und mag sich gar nicht vorstellen, wie „Hexed“ ohne den Input und Enthusiasmus des neuen Sixstringers ausgefallen wäre. Nicht dass das zehnte Album der Bandgeschichte schlecht wäre, aber es ist eben auch nicht gut genug, um zu den besten Platten im CHILDREN OF BODOM-Kanon gezählt zu werden. Erst nach mehreren Durchläufen entfalten Songs wie das flott-melodische ´Under Grass And Clover´, das gespenstische, im Midtempo gehaltene ´Hecate´s Nightmare´ oder das eingängige ´Platitudes And Barren Words´ ihren Charme, einen echten „Hit“ oder einen Track, der das Zeug zum künftigen Live-Favoriten hat, sucht man jedoch vergebens. COB-Fans werden das vermutlich anders sehen, aber für mich ist „Hexed“ nicht mehr als ein solides Album.

Autor:
Thomas Kupfer
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