Review

Reviews 5.0

HELLYEAH

Unden!able

Ausgabe: RH 350

Eleven Seven/Warner (45:45)
Neulich in Las Vegas: Gelangweilt von nächtelangen Pokerpartien, Pool-Partys und anderen Annehmlichkeiten des Sündenpfuhls, beschließen Big Vin, Fronter Chad Grey und der Rest, dass es nun an der Zeit sei - Zeit für ein weiteres, das mittlerweile fünfte HELLYEAH-Album. Gesagt, getan. Also rübergeschlurft in den Aufnahmetempel von Five-Finger-Death-Punch-Produzent Kevin Churko und flugs einige Ideen eingezimmert, bei denen Mr. Churko gleich noch die Aufgabe des Co-Komponisten übernommen hat. Herausgekommen ist die so ziemlich uninspirierteste Grütze, die sich seit langem in meinem CD-Player gedreht hat. Zigfach recycelte Riffs, vorhersehbare Brüll-Refrains und die damit einhergehende Macho-Attitüde machen „Unden!able" zum zweifelhaften Vergnügen, zu einem Album, das so konstruiert und kalkuliert klingt, dass es fast schon körperliche Schmerzen auslöst - und das sich mit der akustischen Vergewaltigung des Phil-Collins-Songs ´I Don´t Care Anymore´ die Krone aufsetzt.

Autor:
Thomas Kupfer
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