Review

Reviews 8.0

HEAVEN SHALL BURN

Whatever It May Take

Ausgabe: RH 176

Ist mal wieder ein richtig schöner Hassbrocken geworden, das neue HEAVEN SHALL BURN-Album. Deutschlands vielversprechendste Band in Sachen Metalcore hat sich im Vergleich zum Vorgängerwerk deutlich gesteigert und zelebriert auf „Whatever It May Take“ eine hochexplosive Mischung aus allen möglichen Bestandteilen extremer Musizierkunst.

Konnte man die Band früher auf die einfache Formel „Bolt Thrower meets Hardcore“ reduzieren, so gehen HEAVEN SHALL BURN inzwischen differenzierter zu Werke. Klar, die Einflüsse des britischen Death Metal-Flaggschiffs sind immer noch deutlich zu vernehmen (speziell beim Opener ´Behind A Wall Of Silence´), aber generell haben sich die Thüringer etwas dem Metal geöffnet, auch wenn der extrem herausgeschriene Gesang nach wie vor absolut HC-kompatibel ist.

Bemerkenswert ist das durchgängig hohe Aggressionslevel in puncto Musik und Gesang. Dass es die Band auch anders kann, beweist das erstaunliche ruhige und melodische ´Implore The Darken Sky´, bei dem Patrick Engel von Impending Doom als Gastsänger fungiert. Ein rundum geglücktes Werk, das die Band hoffentlich auch in der Metal-Szene etablieren wird.

Autor:
Frank Albrecht
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