Review

Reviews 8.0
Classic Rock Rotzrock

HANK VON HELL

Egomania

Label: Century Media/Sony
Dauer: 35:42
Ausgabe: RH 379

Ein schräger Vogel war HANK VON HELL ja schon immer, wie nicht zuletzt Interviews mit dem ehemaligen Turbonegro-Vorsteher bewiesen. Das in der vorliegenden Ausgabe, das Wolfgang mit ihm geführt hat, macht da natürlich keine Ausnahme, sondern ist ein weiterer Gipfel der Absurdität. Mit seinem passend „Egomania“ betitelten Solodebüt führt der Verrückte stilistisch das „Apocalypse Dudes“-Erbe fort und bedient dabei leichtfüßig und selbstironisch die gesamte Rock´n´Roll-Klaviatur. Er schreckt nicht mal davor zurück, einen Song mit ´nem lupenreinen Def-Leppard-Groove zu beginnen, ihn wenig später zu einem ´Rag Doll´-Verschnitt von Aerosmith umzufunktionieren und im Refrain „I smell blood“ zu brüllen. Warum auch? Gerade diese Tongue-in-cheek-Attitüde macht HANK VON HELL ja zu einer überlebensgroßen Kunstfigur. Und da man bekanntlich gehen soll, wenn es am schönsten ist, lässt er das Album folgerichtig im Stile eines echten Crooners mit der Perle ´Adios (Where Is My Sombrero)´ ausklingen und verlässt die Bühne. Geile Platte!

Autor:
Thomas Kupfer

AMAZON EMPFEHLUNG

Melde dich für unseren Newsletter an und verpasse nie mehr die wichtigsten Infos

Diese Seite verwendet Cookies. Erfahrt in unserer Datenschutzerklärung mehr darüber, wie wir Cookies einsetzen und wie Ihr Eure Einstellungen ändern und Cookies deaktivieren könnt. Darüber hinaus verwenden wir Cookies Dritter für die Einbindung audiovisueller Inhalte durch Youtube, Spotify und Soundcloud. Dem könnt ihr hier zustimmen oder dies ablehnen. Datenschutzerklärung ansehen.