Review

Reviews 8.0
Rotzrock

HANK VON HELL

Dead

Label: Sony
Dauer: 39:06
Erscheinungsdatum: 15.06.20
Ausgabe: RH 398

Schon das erste Soloalbum des exzentrischen Ex-Turbonegros hatte Qualität zu bieten, und daran knüpft „Dead“ unmittelbar an. Vor allem in der ersten Hälfte brennt HANK VON HELL ein beeindruckendes Hit-Feuerwerk ab. ´Dead´, ´Blackened Eyes´, ´Danger Danger!´ und ´Disco´ können Rock-DJs bedenkenlos hintereinander auflegen und erst mal in Ruhe eine qualmen gehen. Dürfen sich dann aber nicht wundern, wenn jemand fragt, wann denn die neue Alice Cooper erschienen ist. Einen Unterschied kann man da nämlich kaum noch ausmachen. Der Zylinder, die geschminkten Augen, der nölige Sprechgesang. Nun ist auch der Sound etwas geschliffener und professioneller, ähnlich wie auf Coopers Comeback-Erfolg „Trash“ (´Poison´). Denn auch Hanks Backing-Band spult ihre Parts in Profi-Manier ab, die Gitarrenakzente sitzen immer an den richtigen Stellen. Es folgt ein erwähnenswertes Duett mit Thundermother-Sängerin Guernica Mancini (´Crown´), ehe die Qualität der Drei- bis Vierminüter leicht abnimmt. Ausfälle oder gar Peinlichkeiten gibt es jedoch keine. Als Bewerbung für die Nachfolge des Hardrock-Horrormeisters kann sich „Dead“ absolut sehen lassen.

Autor:
Holger Stratmann
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