Review

Reviews 8.0

HALESTORM

The Strange Case Of...

Ausgabe: RH 300

Roadrunner/Warner (40:53)

Nicht ohne Grund haben HALESTORM auf ihrer letztjährigen EP Skid Row gecovert, denn das Quartett spielt ähnlich packenden Power-Rock mit Arena-Refrains und latentem Achtziger-Flair - nur mit dem Unterschied, dass hinter dem Mikro eine Frau steht. Lzzy „Ich kaufe ein I“ Hale ist ein facettenreiches Energiebündel und hat vom schmachtenden AOR-Croonen bis zur kratzbürstigen Rockröhre die ganze Palette drauf. Zudem besitzt die temperamentvolle Brünette einen trockenen Humor, wie Texte der Sorte ´Love Bites (So Do I)´ oder ´You Call Me A Bitch Like It´s A Bad Thing´ zeigen. Die Touren mit Disturbed, Papa Roach, Avenged Sevenfold und jüngst Shinedown haben der sympathischen Band hörbar gutgetan und ihr das Selbstvertrauen gegeben, im Vergleich zum etwas eindimensionalen Debüt deutlich mehr zu wagen. So drückt sie einerseits das Gaspedal ein ganzes Stück weiter durch als bisher (Höhepunkt: ´Freak Like Me´), wogegen andererseits auch die Balladen wesentlich mehr Raum bekommen - wahlweise mit dem Zusatz „Piano“ oder „Power“ davor (´Break In´ bzw. ´Beautiful With You´). Insgesamt eine starke Vorstellung, die selbst das etwas nervige ´Daughter Of Darkness´ und das arg cheesy geratene ´Here´s To Us´ nicht wesentlich schmälern können.

Autor:
Marcus Schleutermann
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