Review

Reviews 8.0

H.E.A.T.

Freedom Rock

Ausgabe: RH 277

Earmusic/Edel (45:30)

Die Schweden imponieren auch auf ihrem zweiten Album „Freedom Rock" mit ihrem Geschick, trotz ihres jungen Alters Melodien zu schreiben, die geradewegs aus den Achtzigern stammen könnten, ohne jedoch zu kopieren - was absolut ungewöhnlich ist. Dazu der großartige Gesang von Kenny Leckremo, der schon jetzt so charakteristisch und charismatisch singt, wie es sonst nur bei älteren Kollegen der Fall ist, und fertig ist ein wohltuend frisch klingendes Album, dessen Stadion-Rock mitreißt. Die Songtitel und Texte sind zum Teil an der Grenze zum Kitsch, aber das verzeiht man den Twens gerne, wenn man dafür solche Knaller wie ´Danger Road´, ´Cast Away´, ´Black Night´ (ein Duett mit H.E.A.T.-Fan Tobias Sammet), ´I Can´t Look The Other Way´, Ohrwürmer wie ´Who Will Stop The Rain´ und ´We´re Gonna Make It To The End´ oder Monsterballaden wie ´Shelter´ geliefert bekommt. Zwar erreicht das etwas affig betitelte „Freedom Rock" auch nach mehreren Durchläufen noch nicht ganz die Qualität des Debüts, was aber auch einfach nur an den höheren Erwartungen und dem logischerweise fehlenden Überraschungseffekt liegen könnte. H.E.A.T. sind und bleiben jedenfalls die größte Hoffnung in diesem Genre.

Autor:
Jenny Rönnebeck
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