Review

Reviews 6.0

GWAR

Bloody Pit Of Horror

Ausgabe: RH 283

Weil GWAR ja eh voll die Längsten haben, brauchen sie kein Gitarrengewichse als Schwanzersatz. Dennoch muss man sachlich feststellen, dass die Show- und Spermamonster durchweg patente Musiker sind, die vernünftige, zuweilen sogar überragende Songs schreiben und zudem richtig knackige Riffs und ausufernde Soli abfeuern können. Und so jonglieren GWAR ihr Unterhaltungsprogramm irgendwo zwischen Heavy Metal, Speed/Thrash, Doom und Alternative. Das ist kurzweilig, frech und vor allem auch besser, als es so manch gehypter Newcomer hinbekommt, aber trotzdem bleibt die Musik dieser Kaputtenkapelle auf Lebenszeit nur ein unterbewerteter Rahmen für die visuelle Schlachterei.

Autor:
Wolf-Rüdiger Mühlmann
AMAZON EMPFEHLUNG

Melde dich für unseren Newsletter an und verpasse nie mehr die wichtigsten Infos