Review

Reviews 8.5

GWAR

Beyond Hell

Ausgabe: RH 234

(46:51)

Da hat sich ja eine unheilige Allianz erster Sahne zusammengetan: Devin Townsend produziert die Pappmonster GWAR so fett, dass einem die Speaker detonieren und man die höchst lustige Geschichte von „Beyond Hell“ um einiges plastischer auf die Hirnhaut tätowiert bekommt. Der Vergleich mit dem Vorgänger „War Party“ lässt sofort die Welten erkennen, die zwischen Townsend und allen anderen Produzenten liegen. Er hat zudem ja auch mit Zimmers Hole eine ähnlich gelagerte Truppe im Erfahrungsschatz.

Okay, die Story: GWARs Festung Antarctica wird zerstört, und die trunkenen Helden müssen dem Satan die Macht rauben, um ihre Festung wiederzubekommen. Das geht wie immer recht textreich zu, aber bei aller Brüllerei versteht man jedes Wort - keine kleine Leistung! Einige Songs sind völlig genial, so etwa ´Go To Hell´, das mit einem ironischen Engelschor aufwartet, das Polizisten-Lied ´I Love Pigs´ und der lupenreine Power-Metal-Kracher ´Tormentor´. Ansonsten gibt es immer noch gutklassigen GWAR-Thrash und als Bonbon ein fast logisches Cover von Alice Coopers ´School´s Out´.

Dem Fan ist „Beyond Hell“ sowieso Sklaven-Pflicht, aber auch neue Fanschichten könnten mit dieser Knalltüte angeworben werden. Prima Sache!

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