Review

Reviews 8,5
Heavy Metal

GRAND MAGUS

Wolf God

Label: Nuclear Blast/Warner
Dauer: 35:52
Erscheinungsdatum: 19.04.2019
Ausgabe: RH 384

Am arg rohen Klang des Vorgängers schieden sich die Geister, weswegen GRAND MAGUS diesmal eine andere Herangehensweise gewählt und „Wolf God“ mehr oder weniger im Studio live eingespielt haben. Dass dies laut Eigenaussage zumeist im ersten Versuch geklappt hat, glaubt man durchaus, wenn man die arschtighte Band schon mal auf der Bühne erlebt hat. Das neue Album klingt sehr homogen und wunderbar warm - ganz im Stil der späten Siebziger und frühen Achtziger, womit es selbstredend frei von jedem Trigger-Verdacht ist. Mastermind JB bettet seine mächtigen Iommi-Gedächtnis-Riffs auf mal rollende, mal stampfende, in jedem Fall unwiderstehliche Grooves. Er singt einmal mehr grandios und hat in der bekannt geschmackssicheren Schnittmenge von frühen Manowar und Black Sabbath während der Dio-Phase eine ganze Reihe zeitloser Hits geschrieben. Ganz weit vorne sind der bassgewaltige, erhabene Doomer 'Glory To The Brave', das mächtige 'Brothers Of The Storm', die epische Singalong-Hymne 'Dawn Of Fire' sowie der treibende 'Spear Thrower'. Nicht viele Bands bekommen so viel Pathos hin, ohne dabei auch nur ansatzweise kitschig oder peinlich zu wirken. Bären..., ähem, ich meine: wolfstark!

Autor:
Marcus Schleutermann
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