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Alternative Hard Rock

GRACCHUS

Murder Party

Label: Eigenproduktion
Dauer: 41:11
Erscheinungsdatum: 04.10.2019
Ausgabe: RH 392

Die Schweizer kommen mit ihrem Mix aus Groove und Anspruch, dicken Riffs und flinken Soli nebst großartigem, melodischem Gesang so eigenständig rüber, dass Vergleiche im Grunde ins Leere laufen. Namen wie Mindfeed und Lost Century, Depressive Ages „Symbols…“ und Psychotic Waltz´ „Bleeding“ oder Channel Zeros „Black Fuel“ sind demnach mehr atmosphärische Konnotationen, Parallelen im kreativen Ethos des progressiven Grenzgangs denn echte klangliche Parallelen. Es ist das schrankenlose, gleichzeitig kompakte und unaffektierte Songwriting, das genannte Bands ebenso auszeichnet wie GRACCHUS. Lässt man sich darauf ein – was angesichts der Qualität dieser acht Granaten nicht schwer ist –, führt das dazu, dass die Scheibe Player und Hirnwindungen partout nicht wieder verlässt. Warum die Truppe ihre Musik selbst herausbringt, während von Labels klafterweise gleichgeschalteter Mist in die Welt gekippt wird, das verstehe, wer will.

* Muss man nicht mal probehören, sollte man einfach kaufen. Unbedingt sogar. Kontakt: www.gracchus.net

Autor:
Hendrik Lukas
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