Review

Reviews 8.5

GOTTHARD

Firebirth

Ausgabe: RH 301

Nuclear Blast/Warner (49:08)

Da ist es nun, das erste GOTTHARD-Album ohne Steve Lee. Trotz der gelungenen Vorab-Präsentation des neuen Sängers Nic Maeder mit ´Remember It´s Me´ wird es vielleicht Fans geben, die mit gemischten Gefühlen an „Firebirth“ herangehen. Davon sollte man sich - auch der Band zuliebe - freimachen, um die Qualität des Albums unvoreingenommen genießen zu können. Und genießen kann man „Firebirth“ tatsächlich, weil den Schweizern ein großartiger Weg gelungen ist, diese schwierige Situation zu meistern. Die Rückkehr zu den etwas rockigeren, erdiger klingenden Wurzeln, die Lebensfreude und Energie versprüht, gepaart mit gefühlvollen und natürlich an Steve erinnernden, aber dennoch mit genügend eigener Identität überzeugenden Vocals, lässt neben aller Begeisterung und positiver Message Platz für das ehrende Andenken an den verstorbenen Sänger, und das nicht nur durch den ergreifenden Schlusstrack ´Where Are You´. Typische Abgehnummern wie ´Give Me Real´, ´Fight´ oder ´I Can´, der moderne Rocker ´The Story Is Over´, das grandiose, bluesige ´Take It All Back´, das klassische GOTTHARD-Stück ´Right On´ und einige Herzschmerz-Balladen beweisen, dass „Firebirth“ garantiert keine Notlösung ist. Den Schweizern gebührt absoluter Respekt.

Autor:
Jenny Rönnebeck

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