Review

Reviews 9.0

GAMMA RAY

Majestic

Ausgabe: RH 221

(54:51)

Nachdem sich die Herren GAMMA RAY auf ihren letzten beiden Alben etwas zu eindeutig bei Priest und Co. bedient hatten, gehen sie auf „Majestic“ wieder eigenständiger und origineller zu Werke. Bombast-Hymnen wie das überragende ´Blood Religion´, der Ohrwurm ´Strange World´, der abschließende, orchestrale Longtrack ´Revelation´, der harte Opener ´My Temple´ oder das seinem Titel vollauf gerecht werdende ´Majesty´ erinnern mit ihren breit angelegten Arrangements, fetten Chören und wahrhaft majestätischen Melodien an ältere GAMMA RAY-Perlen wie ´Rebellion In Dreamland´, ´Somewhere Out In Space´, ´Dream Healer´ oder ´Heading For Tomorrow´. Kai singt von Album zu Album besser, die Gitarren knallen ordentlich, und das Songwriting bietet maximalen Spielraum innerhalb des vorgegebenen GAMMA RAY-Rahmens.

Die hier und da etwas dünne Produktion (die sicher damit zu tun hatte, dass sich die Band kürzlich ein neues Studio einrichten musste) ist der einzige Schwachpunkt einer ansonsten bärenstarken Scheibe, die alle GAMMA RAY-Trademarks in sich vereint. Bin gespannt, ob Helloween mit ihrer „Keeper Of The Seven Keys“-Fortsetzung eine ähnliche Ohrwurm-Dichte erreichen!

Autor:
Götz Kühnemund
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