Review

Reviews 8.0

FRAGMENTS OF UNBECOMING

The Art Of Coming Apart

Ausgabe: RH 308

Cyclone Empire/Soulfood (42:48)

Satte drei Jahre hat der Vorgänger „The Everhaunting Past“ bereits auf dem Buckel. Kinder, wie die Zeit vergeht. Obwohl: Bei FRAGMENTS OF UNBECOMING bleibt die Zeit ja eigentlich stehen, und das ist auch gut so. Sie fahren weiter stromaufwärts, behängen sich nicht mit modernem Mist, sondern knattern ihre antiquierten Melo-Death-Geschosse mit Grazie und Finesse aus der Hüfte. Pitstop in Örebro, Swanö an Bord genommen, da geht der Schweden-Nostalgiker eben gern auf Nummer sicher. Auch wenn der Meister nur mastern und leider nicht mixen durfte. Aber klingt trotzdem schick. Ganz schön viel Vollgas und Aggro-Momente sind diesmal mit an Bord. Die prachtvollen Gänsehaut-Interludes und Instrumentals, die auf den alten Platten viel Platz zur Entfaltung hatten, sind mächtig zusammengestutzt worden. Schade eigentlich. Trotz aufwändiger Instrumentierung wirkt das Album weniger abwechslungsreich als seine Vorgänger. Insofern: Wer sich immer schon gewünscht hat, dass FOU mal harte Kante zeigen, liegt hier genau richtig.

Autor:
Volkmar Weber

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