Review

Reviews 6.0
Death Metal Progressive

FLESHGOD APOCALYPSE

Veleno

Label: Nuclear Blast/Warner
Dauer: 51:39
Erscheinungsdatum: 24.05.2019
Ausgabe: RH 385

FLESHGOD APOCALYPSE mussten 2017 den Abgang von Gitarrist und Growler Tommaso Riccardi sowie Leadgitarrist Cristiano Trionfera verkraften. Die Kernbesetzung besteht nun aus drei Mitgliedern, wobei Francesco Paoli vom Schlagzeug an die Gitarre gewechselt ist und auch den Krümelmonster-Gesang übernimmt. Mit dem reduzierten Line-up hat die Band auf „Veleno“ ihren Sound-Overkill aus frickeligem Tech-Death-Metal und bombastischen Orchestersounds etwas entschlackt. Zudem kommen auch ruhigere Tracks wie ´Monnalisa´ und das balladeske ´The Day We´ll Be Gone´ mit der Sopranistin Veronica Bordacchini am Leadgesang zum Zuge. Durch die offeneren Arrangements wird allerdings noch deutlicher, dass die Grundideen der Lieder kompositorisch reichlich dünn ausfallen. Die Italiener lassen mit Ausnahme der ersten drei Tracks erneut die sinnstiftenden Hooks und Songstrukturen vermissen, und so kann man dem Rest von „Veleno“ eigentlich nur etwas abgewinnen, wenn man Musik als Hochleistungssport versteht.

Autor:
Ronny Bittner
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