Review

Reviews 9.0

FIREWIND

Forged By Fire

Ausgabe: RH 213

(44:27)

Endlich hat Griechenlands Gitarren-Hopeful Gus G. das Rumhuren bei Dream Evil, Mystic Prophecy und Nightrage aufgegeben und widmet sich ausschließlich seinem Baby FIREWIND. „Forged By Fire" ist das logische Ergebnis dieser Konzentration. Die Scheibe läuft wie aus einem Guss in Form einer dreiviertelstündigen Gänsehaut meinen Rücken rauf und runter. Am Mikro steht erstmalig der aus Sri Lanka stammende Chity Somapala, der Stephen Fredrick mehr als ersetzt. Er nennt ein sanftes Meine-Timbre genauso sein Eigen wie auch rauere und markante Töne, die ansonsten Ronnie James Dio vorbehalten sind. Der muntere Opener ´Kill To Live´ gibt die Marschrichtung vor, die ich als zeitgemäßen Hardrock bezeichnen würde.

FIREWIND spielen traditionell, klingen dabei aber nicht verstaubt. Gus weiß, wie man tonnenweise knackigen Sound in die Boxen zaubert. Die illustren Gitarrengäste James Murphy (´The Forgotten Memory´) und Marty Friedman (´Feast Of Savages´) wären allein schon ein schlagkräftiges Kaufargument. Dazu kommen aber noch das Iommi-lastige ´Perished In Flames´ mit seinem unwiderstehlichen Schlussteil und der nicht aus dem Kopf zu kriegende Ohrwurm ´Beware The Beast´. Der Oberhammer ist jedoch die abschließende Ballade ´Land Of Eternity´, die auch auf „Lovedrive" hätte bestehen können.

FIREWIND schicken die Scorpions in die wohlverdiente Rente!

AMAZON EMPFEHLUNG

Melde dich für unseren Newsletter an und verpasse nie mehr die wichtigsten Infos