Review

Reviews 8.0

FIREWIND

Few Against Many

Ausgabe: RH 301

Century Media/EMI (45:10)

Einen Tacken härter sind sie geworden, die ollen Griechen, und sie haben nicht mehr ganz so viele Ohrwürmer im Gepäck wie zuletzt. So das vorweggenommene Fazit bezüglich des neuesten Studio-Outputs von Gus G. und seiner Truppe. Ich für meinen Teil vermisse die etwas softeren und extrem eingängigen Hits der Marke ´My Loneliness´ oder ´Broken´ schon ein bisschen, aber wenn FIREWIND im Uptempo die Fäuste schwingen lassen wie bei ´Wall Of Sound´, ´Another Dimension´ oder ´The Undying Fire´, hat das natürlich auch eine besondere Qualität. Zumal diese Tracks eine hervorragende Plattform für Gus´ Shredder-Soli liefern. Außerdem sind mit ´Glorious´, ´Destiny´ oder dem prima Rausschmeißer ´No Heroes, No Sinners´ noch ein paar erstklassige Melodic-Shitkicker am Start - nur die Ballade ´Edge Of A Dream´ ist ein bisschen arg schnulzig ausgefallen. Trotzdem sollte sich Ozzy überlegen, ob er sich seine nächste Platte nicht lieber von Gus G. komponieren lässt. Dann käme was Besseres dabei heraus als „Scream" oder „Black Rain".

Autor:
Frank Albrecht
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