Review

Reviews 8.0

FIREWIND

Between Heaven And Hell

Ausgabe: RH 183

Hier legt der in die USA ausgewanderte griechische Gitarrist Gus G. eindrucksvoll seine erste Talentprobe vor. Gerade mal 21 Lenze zählt der gute Mann, der sich von Michael Schenker bis Yngwie Malmsteen alle guten Saitenhexer draufgepackt hat. Ein wichtiger Einfluss dürfte auch Workaholic David T. Chastain gewesen sein, der „Between Heaven And Hell" produziert hat. Hinter dem Mikro stand dessen Spezi Stephen Fredrick, der manchen von Kenziner bekannt sein müsste. Einsteigern in die Melodic Metal-Szene sei erklärt, dass Fredrick stimmlich als Sohn von Graham Bonnet oder John Lawton durchgehen könnte. In den wenigen schwächeren Momenten auf diesem Album klingt er allerdings auch ein wenig nach dem unsäglichen Blasius Bayley.

Der Opener und Titeltrack ist in alter Alcatrazz-Manier angelegt und mit einem Gassenhauer-Refrain versehen, den man tagelang nicht aus den Gehörgängen kriegt. Die Balladen ´Oceans´ und ´Who Am I´ hätte auch die McAuley Schenker Group nicht besser hingekriegt, und ´Tomorrow Can Wait´ wäre auf Malmsteens „Eclipse" ein Höhepunkt gewesen. Diesen höchst gelungenen Songs steht auf der Soll-Seite nur das mittelmäßig inspirierte Instrumental ´Northern Sky´ gegenüber.

Von FIREWIND wird man (hoffentlich) noch viel hören.

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