Review

Reviews 8.0

FIREWIND

Allegiance

Ausgabe: RH 231

(48:44)

Da sage noch einer, ein Sängerwechsel könne sich für eine Band nicht positiv auswirken! Bei FIREWIND wurde Chity Somapala durch den verschollen geglaubten Ex-Frontmann von Time Requiem und Majestic, Apollo Papathanasio, ersetzt, der dem vierten Album „Allegiance" mit seiner Classic-Rock- Röhre unglaublich viel Power verpasst und manchmal sogar fast wie Dio klingt (´Ready To Strike´). Doch nicht nur der griechische Shouter liefert eine Glanzleistung ab. Gitarrist Gus G. hat sich nach seinem Verzicht auf alle anderen Jobverpflichtungen (Nightrage, Dream Evil) offensichtlich wirklich mal auf eine einzige Band, nämlich FIREWIND, konzentriert. Entstanden sind dabei eingängige Metalhymnen mit Classic-Rock-Einschlag, die jeden Banger begeistern dürften. Für den nötigen Druck sorgt Neuzugang Mark Cross an den Drums, und auch die Produktion kann völlig überzeugen. Mit ´Breaking The Silence´, dem Duett von Apollo und der in Schweden ansässigen Sängerin Tara, befindet sich auf „Allegiance" außerdem ein wirklicher Ohrwurm mit großem Hitpotenzial.

Dieses Album bedeutet eine absolute Weiterentwicklung für die Griechen!

Autor:
Jenny Rönnebeck
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