Review

Reviews 8.0
Folk Metal

FIDDLER'S GREEN

Heyday

Label: Deaf Shepherd/Indigo
Dauer: 46:37
Ausgabe: RH 383

Obwohl mir der Name der fränkischen Formation schon seit einer halben Ewigkeit geläufig ist - gegründet wurden FIDDLER´S GREEN 1990 in Erlangen -, ist „Heyday“ mein erster Tonträger der „Irish Speedfolk“-Kapelle. Dass es sich dabei bereits um das 14. Studioalbum des Sixpacks handelt, unterstreicht den Status, den die Band hierzulande genießt. Vor allem live sollen die Jungs unschlagbar sein, was sich anhand von insgesamt sechs Livescheiben seit 1992 leicht überprüfen lässt. Auch auf dem aktuellen, von Jörg Umbreit vorzüglich produzierten Opus wimmelt es nur so von Hymnen mit Mitgrölcharakter und genretypischen Instrumenten wie irischer Bouzouki, Geige, Akkordeon und Bodhrán, die das Potenzial haben, (fast) jedes Publikum in St.-Patrick´s-Day-Stimmung zu versetzen. Anders gesagt: Selbst wenn FG nicht aus Dublin, Cork oder Limerick stammen, hat die Combo den Charakter des rebellischen Völkchens von der grünen Insel mit der entfernt Hosen-artigen Single ´No Anthem´, dem eingängigen Titeltrack oder der Trink-Ode ´Slàinte´ für meine Begriffe gut eingefangen, sprich: „Heyday“ ist ein fröhliches, gleichzeitig melancholisches Scheibchen, das flankiert von diversen Pints Guinness und dem einen oder anderen Shot Tullamore Dew noch besser reinläuft. Das gilt im Besonderen für die Bonus-CD des limitierten Digipaks, für die FIDDLER´S GREEN sieben ihrer (G)oldies noch mal neu „destilliert“ haben.

Autor:
Buffo Schnädelbach
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