Review

Reviews 7.5

EXUMER

Fire & Damnation

Ausgabe: RH 299

Metal Blade/Sony (43:47)

Man kann es drehen und wenden, wie man will, aber die Rhein-Main-Thrasher EXUMER hämmerten 1986 mit „Possessed By Fire“ einen Klassiker der Teutonen-Thrash-Bewegung ein, ehe man sich 1990 nach einem weiteren Album sang- und klanglos auflöste. Seit 2008 sind die Jungs wieder aktiv und bringen nun mit „Fire & Damnation“ endlich ihr lang erwartetes drittes Album an den Start. Zu viel sollte man nicht erwarten, aber wer auf knackigen Thrash Metal mit einer ordentlichen Bay-Area-Schlagseite steht, dem wird das von Waldemar Sorychta (u.a. Grip Inc., Despair, Tiamat) klasse produzierte Teil prächtig reinlaufen. Riffing und Tempowechsel sind famos, die alte Slayer/Exodus-Schule wird in Songs wie ´A New Morality´ oder dem genialen Schädelspalter ´Devil Chaser´ perfekt zelebriert. Zwar hat sich auch der eine oder andere schwächere Song dazwischengemischt (´Crushing Point´), und auch die Neueinspielung des Uralt-Songs ´Fallen Saint´ ist wenig sinnig; das sollte aber keinen Thrash-Fan davon abhalten, hier mal reinzuhören. Nach den eher mittelprächtigen Liveshows 2009/2010 hatte ich deutlich weniger erwartet.

Autor:
Patrick Schmidt

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