Review

Reviews 8.5

EXIT TEN

Give Me Infinity

Ausgabe: RH 299

Deep Burn/Soulfood (52:29)

In der Sparte Alternative Rock zählen EXIT TEN aus Reading und ihr aktueller Release „Give Me Infinity“ zu den positivsten Überraschungen der letzten zwölf Monate. Dabei geht die ursprünglich als Metal-Cover-Combo (!) gegründete Band trotz einer Vielzahl an Balladen eher sparsam mit dem Stilmittel Pathos um. Dass Songs wie ´Eyes Never Lie´, ´Smoke´, ´Mountain´ oder die epische Halbballade ´Suggest A Path´ trotzdem tief unter die Haut gehen, haben die Engländer um die Gebrüder Chris, Stuart und James Steele nicht nur der Gänsehautstimme von Sänger Ryan Redman zu verdanken. Nein, auch kompositorisch können EXIT TEN mit ihren vergleichsweise metallischen - roots, bloody roots -, latent progressiven Songs im direkten Vergleich mit der amerikanischen Genrekonkurrenz überzeugen, die zu häufig auf das Medium Radio fixiert ist. Dennoch: Fans von Alter Bridge, 3 Doors Down, Creed, Caroline´s Spine & Co. sollten, nein: müssen in das zweite Studioalbum von „one of Britain´s brightest new hopes“ (O-Ton „Kerrang!“) unbedingt mal reinhören.

Autor:
Buffo Schnädelbach
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