Review

Reviews 7.5

EXIT TEN

Give Me Infinity

Ausgabe: RH 297

Visible Noise (52:29)

Die vergangenen drei Jahre haben aus EXIT TEN endgültig Weicheier gemacht. Vom ursprünglichen Metalcore des Reading-Fünfers war ja bereits auf „Remember The Day“ (2008) nicht mehr allzu viel übrig, inzwischen pendelt man ausschließlich zwischen melodischem Post-Hardcore und Alternative. Mörderisches Riffing? Fette Breakdowns? Pustekuchen! Incubus, Deftones, Pearl Jam (´Mountain´), Muse, Radiohead und Jeff Buckley sind die neuen Fixpunkte im von Arena-Gitarrist John Mitchell voluminös produzierten Sound der Band. Auch vor dem Einsatz von Streichern (u.a. in ´Suggest A Path´) und Klavier (´Drama´) schreckt man nicht mehr zurück. „Give Me Infinity“ ist ein flammendes Manifest voll musikalischer Finesse, intelligenten Texten (grandios vorgetragen von Ryan Redman) und künstlerischer Reife. Weicheier hin oder her - die kreative Emanzipation hat der Band definitiv gutgetan.

Autor:
Mike Borrink
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