Review

Reviews 9
Heavy Metal

ETERNAL CHAMPION

Ravening Iron

Label: No Remorse/Membran
Dauer: 37:24
Erscheinungsdatum: 20.11.2020
Ausgabe: RH 402

Manchmal sind die besten Begegnungen diejenigen, die sich nicht mit viel Trara ankündigen, sondern einfach irgendwann vor der Tür stehen. So gestaltet es sich auch im Fall von „Ravening Iron“, dem Zweitling der Nachwuchs-Epic-Kings ETERNAL CHAMPION aus Texas, der verdammt lange auf sich hat warten lassen. Warum und wieso, erfahrt ihr in unserem Interview; an dieser Stelle sei gesagt, dass sich die vierjährige Wartezeit gelohnt hat. Wer befürchtet, die Band würde ganz im Geiste ihrer letztjährigen Single „Terminus Est“ von nun an auf Synthie-Sounds setzen, der irrt: Auf „Ravening Iron“ regiert schnörkelloser, ungeschliffener Stahl, wie ihn alte Helden wie Bathory oder auch Manowar zu ihren besten Tagen gespielt haben. Lediglich das Instrumental 'The Godblade' tendiert musikalisch in Richtung besagter Single, bildet andererseits aber auch „nur“ den Auftakt für 'Banners Of Ahai', das die Platte mit einem fetten Ausrufezeichen ausklingen lässt. Die Produktion ist angenehm erdig, die Gitarren-, Schlagzeug- und Bass-Arbeit kompetent und zweckdienlich, und Jason Tarpey ist vielleicht nicht der technisch beste, dafür aber ein Sänger mit echtem Wiedererkennungswert. Eine amtliche Rückmeldung, die sich Epic-Fans nicht entgehen lassen sollten. Oder um es mit den Worten von Midnight zu sagen: You can't stop fucking steel, motherfuckers!

Autor:
Jens Peters
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