Review

Reviews 8.0

ESSENCE

Last Night Of Solace

Ausgabe: RH 311

NoiseArt/Universal (53:18)

Die können was, diese Dänen. „Last Night Of Solace“ ist eine Platte, die mit jedem Durchlauf wächst. Am Anfang hält man das Ding für ein solides Thrash-Scheibchen, das nicht weh tut, aber auch nix Besonderes darstellt. Aber hier steckt mehr dahinter. ESSENCE zeigen Mut zur Vielseitigkeit, präsentieren sich manchmal im Bay-Area-Thrash der Achtziger verwurzelt (´Arachnida´, ´Children Of Rwanda´), servieren im nächsten Gang einen formidablen Midtempo-Fistbanger (´For The Fallen´), um wenig später beim Titeltrack in Carcass-mäßige Blastspeed-Raserei zu verfallen oder bei ´Opium´ melodisch und fast todesmetallisch im Hypocrisy-Revier zu wildern.

Apropos Hypocrisy: Peter Tägtgren hat diese Platte produziert, womit klar ist, dass wir es hier nicht mit einem Retro-Sound zu tun haben. Klasse ist neben der Vielseitigkeit aber auch das technische Niveau der Gitarristen, und auch die rauen Vocals von Lasse Skov (der fast wie eine Kreuzung aus Chuck Schuldiner und Tom Angelripper klingt) überzeugen. Macht Spaß!

Autor:
Frank Albrecht
AMAZON EMPFEHLUNG

Melde dich für unseren Newsletter an und verpasse nie mehr die wichtigsten Infos

Diese Seite verwendet Cookies. Erfahrt in unserer Datenschutzerklärung mehr darüber, wie wir Cookies einsetzen und wie Ihr Eure Einstellungen ändern und Cookies deaktivieren könnt. Darüber hinaus verwenden wir Cookies Dritter für die Einbindung audiovisueller Inhalte durch Youtube, Spotify und Soundcloud. Dem könnt ihr hier zustimmen oder dies ablehnen. Datenschutzerklärung ansehen.