Review

Reviews 1.0

EISREGEN

Marschmusik

Ausgabe: RH 341

Massacre/Soulfood (53:12)
Überbordende Kreativität nennen es die einen, andere sprechen von Scheiße am laufenden Band, wenn EISREGEN schon wieder mit akustischem Dreck werfen. Beim Bau der Arschbombe „Marschmusik“ ist obendrein der Super-GAU eingetroffen: Michael Roth und seine Sonderschulkapelle dicken ihren im Studio künstlich aufgebauschten „Metal“ (lies: Gitarrengrundkurs erstes Halbjahr, Zwei-Finger-Suchsystem-Keyboard, Gekeife und nach Computer klingende Drums) mit dem Pathos von Rammsteins „Mutter“ an und sprengen mit martialischen Albernheiten die Skala textlicher Peinlichkeiten selbst schlimmster Dudelsack-Kommandos. Das eigentlich Schlimme an so viel Nichtigkeit? Die Band dürfte der Verkaufsschlager ihrer Plattenfirma sein, was viel über den Zustand der Musikindustrie aussagt. Hierzu marschiert der kluge Deutsche nirgendwo ein, sondern notgedrungen aus.

Autor:
Andreas Schiffmann

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