Review

Reviews 7.5
Speed Metal

DYING GORGEOUS LIES

The Hunter And The Prey

Label: Massacre/Soulfood
Dauer: 44:37
Ausgabe: RH 383

DYING GORGEOUS LIES gehören zur seltenen Spezies der Female-fronted-Thrash-Metal-Bands, ein „file under Holy Moses“ kommt im Falle der neuerdings zu sechst musizierenden Kapelle aus Kulmbach - in Jay´na D. wurde unlängst eine feste Keyboarderin verpflichtet - aber nicht in Frage. Dafür unterscheiden sich beide Acts doch zu sehr voneinander. So sind die Vocals von DGL-Frontfrau Liz - nomen est omen - Gorgeous nicht ansatzweise so derbe respektive maskulin wie die von Frau Classen. Zudem sind die Oberfranken deutlich melodischer als Moses. Im Grunde genommen ist das dritte Album des Fünfers also ein fideler Bastard aus Thrash- und Power Metal mit einer ganzen Latte hymnischer Gesangslinien und Refrains nebst vieler cooler Old-School-Riffs mit ordentlich Wiedererkennungswert. In diesem Kontext drängt sich das Albumhighlight ´Ancient Tales´ mit seinem mächtigen Chorus förmlich auf. Und bevor ich es vergesse: Abgemischt und gemastert wurden die zehn Nummern von niemand Geringerem als Powerwolf-Gitarrist Charles Greywolf, und die apokalyptische Story des Konzeptwerks spielt - „Mad Max“, ick hör dir trapsen - nach einem Atomkrieg im Jahre 2079.

Autor:
Buffo Schnädelbach
AMAZON EMPFEHLUNG

Melde dich für unseren Newsletter an und verpasse nie mehr die wichtigsten Infos

Diese Seite verwendet Cookies. Erfahrt in unserer Datenschutzerklärung mehr darüber, wie wir Cookies einsetzen und wie Ihr Eure Einstellungen ändern und Cookies deaktivieren könnt. Darüber hinaus verwenden wir Cookies Dritter für die Einbindung audiovisueller Inhalte durch Youtube, Spotify und Soundcloud. Dem könnt ihr hier zustimmen oder dies ablehnen. Datenschutzerklärung ansehen.