Review

Reviews 8.0

DYING FETUS

Stop At Nothing

Ausgabe: RH 193

(35:40)

Ich muss gestehen, dass ich DYING FETUS eindeutig unterschätzt habe. Live fuhr die Truppe schon immer ein amtliches Brett auf und wusste dabei durchaus auch spielerisch zu überzeugen. Die Platten der Band schienen mir jedoch immer ein bisschen zu stumpf und chaotisch zu sein. Aber vielleicht sollte ich die alten DYING FETUS-Scheiben mal wieder rauskramen und noch mal intensiver hören. Denn ein solch starkes Teil wie "Stop At Nothing" kann unmöglich aus dem Nichts entstanden sein; die Ansätze müssen vorher schon erkennbar gewesen sein.

Jedenfalls hat alles, was DYING FETUS auf ihrer neuen Scheibe bieten, Hand und Fuß. Da gibt´s technisch versiertes Riffing im Stil von Cannibal Corpse, endgeile Blastspeed-Attacken, wie sie sonst nur Pete Sandoval oder Matte Modin (Defleshed) zu Stande bringen. Und dazu ein originelles Songwriting, das manchmal an die späten Carcass erinnert. Nicht zu vergessen der interessante Wechselgesang der beiden Frontleute und die für DYING FETUS typischen Midtempo-Grooves, die das Gemetzel stets ein wenig auflockern. Reife Leistung!

Autor:
Frank Albrecht
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