Review

Reviews 6.5

DYING FETUS

Killing On Adrenaline

Ausgabe: RH 136

Daß 'ne Band, die sich in den übelst konservativen USA freiwillig DYING FETUS tauft, nicht gerade im AOR-Sektor zu Hause ist, dürfte klar sein. Mit einem dermaßen derben Gemetzel hätten dann aber höchstens diejenigen Todesblei-ExpertInnen gerechnet, die schon mit den früheren Outputs der Maryland-Combo vertraut sind. DYING FETUS spielen ultrabrutalen Death Metal mit Grind-Touch, psychotischen Breaks und einem Frontmann, der sich das Mikro für die Aufnahmen scheinbar in den Enddarm geschoben hat, nachdem er ein Kilo Zwiebel-Bohnen-Salat gefuttert hatte. Dennoch bleiben die Berserker während des teilweise wirklich unglaublichen Getrümmers seltsamerweise auf einem ansprechenden technischen Niveau. Unterm Strich ist "Killing On Adrenaline" in Ordnung - bei aller zwangsweise nach 'ner Weile auftretenden Nervigkeit, die besonders daraus resultiert, daß die Kerle zu selten in der Lage sind, ein geiles Riff mal länger als zehn Sekunden durchzuspielen.

Autor:
Jan Jaedike
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