Review

Reviews 7.0

DRAGONFORCE

Sonic Firestorm

Ausgabe: RH 204

(56:40)

Tja, so richtig warm werde ich mit diesem Scheibchen nicht. Im Vergleich zum Debüt „Valley Of The Damned“ hat man musikalisch nicht gerade Quantensprünge unternommen, sondern die musikalische Ausrichtung im Groben beibehalten. Es gibt gut gespielten, kraftvoll intonierten Galoppel-Metal, der allerdings erneut keinen Originalitätspreis absahnen wird. Wer den Schrank mit den üblichen Verdächtigen wie Rhapsody oder Sonata Arctica voll hat, wird „Sonic Firestorm“ lieben. Das britische Multikulti-Sextett haut zwar wieder reihenweise Rüben vom Torso, doch die durchweg schnellen und hektischen Speedsongs nutzen sich auch ebenso flott ab, so dass man schon fast froh ist über ´ne leicht pathetische Tränendrüsenballade wie ´Dawn Over A New World´. Dass der Acht-Tracker trotzdem einigermaßen Spaß macht, liegt an der unbekümmerten Spielweise der Jungs, dem krachigen, harten Sound und dem Mut zu permanentem Tempogebolze.

Wer seinen schäbigen Body so richtig durchschütteln möchte und fette Zappelmucke für die Metalfete sucht, wird an ´Soldiers Of The Wasteland´ oder ´My Spirit Will Go On´ seine helle Freude haben.

Autor:
Frank Trojan

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