Review

Reviews 8.5

DRAGONFORCE

Inhuman Rampage

Ausgabe: RH 224

(56:06)

DRAGONFORCE polarisieren. Für die einen stellt die englische Multikulti-Truppe das schlimmste Verbrechen seit Rick Astley dar, für andere ist das Highspeed-Quintett einfach nur die geilste Offenbarung seit der Einführung der Metal-Radarfalle. Eins ist sicher: Eine Band wie DRAGONFORCE hat die Welt bis jetzt noch nicht gehört. Und wer diese Combo auch nur einmal live gesehen hat, dürfte der Energie und der bedingungslos positiven Ausstrahlung der Jungs sowieso auf immer und ewig verfallen sein. Okay, die Gesangsparts sind auch auf „Inhuman Rampage“ noch nicht besonders originell, was im aberwitzigen Gesamtsound allerdings eine eher untergeordnete Rolle spielt. Denn bei DRAGONFORCE schwingt mit Herman Li und Sam Totman das momentan wohl schnellste und verrückteste Gitarrendoppel der Szene das Zepter. Und bevor sich jemand künstlich aufregt: Ja, die Leadgitarren sollen wie in einem Videospiel klingen. Und diese einzigartige Spielweise muss den Kerlen auch erst mal einer nachmachen.

Siebenmal wird auf „Inhuman Rampage“ bedingungslos Vollgas gegeben, nur am Ende der Scheibe hat man mit der ziemlich kitschigen Ballade ´Trail Of Broken Hearts´ einen kleinen Durchhänger platziert. Aber bevor der Song zu Ende ist, hat man sich schon längst wieder an den Anfang dieses berauschenden Hochgeschwindigkeits-Trips gebeamt.

Autor:
Mike Borrink

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