Review

Reviews 9.0

DISILLUSION

Back To Times Of Splendor

Ausgabe: RH 203

(56:52)

Was für ein Debüt! Wer ein wenig in den letzten Jahren das nationale Underground-Geschehen verfolgt hat, dürfte mitbekommen haben, dass DISILLUSION eine der größten Hoffnungen im Bereich des anspruchsvollen Metal sind. Ihr steht auf die atmosphärischen Akustik-Breaks von Opeth? Ihr liebt die warmherzige Melancholie von Pain Of Salvation? Euch geht bei den fantastischen Chorus-Arrangements von Soilwork so richtig einer ab? Dream-Theater-Frickeleien begeistern euch ebenso wie ein gesundes Maß an Gradlinigkeit und Härte? Dann solltet Ihr „Back To Times Of Splendor“ unbedingt anchecken. Dem Leipziger Trio ist es mit diesem Konzeptalbum gelungen, kopflastige Musik zu keiner Sekunde seelenlos klingen zu lassen.

Kernstück des Albums ist der knapp 15-minütige Titelsong, in dem DISILLUSION die gesamte Spannweite ihres Könnens ausfahren, von eindringlichen Vocals über dissonant-komplexe Chaosparts bis hin zu einfach nur schönen Instrumental-Dream-Parts. Deutlich kompakter, aber nicht weniger spannend flutschen das mit Psychotic-Waltz-Gedächtnisgitarren ausgestattete ´Fall´ und die mit einer markanten Gitarrenschleife versehene Sehnsuchtsballade ´A Day By The Lake´ (erinnert an neuere Anathema) in den Lauschkanal.

Keine Frage: „Back To Times Of Splendor“ ist Höchstspannung auf allerhöchstem Niveau und schon jetzt heißester Anwärter auf den Titel „Debüt des Jahres“.

Autor:
Patrick Schmidt

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