Review

Reviews 7.0

DISAGONY

Venom Dish

Ausgabe: RH 322

Irascible/Rough Trade

Das Schweizer Grunge/Rock-Trio DISAGONY klingt ganz und gar nicht eidgenössisch, sondern macht von der ersten Sekunde an Lust auf mehr. Vielleicht liegt es daran, dass die Band um Frontfrau Lynn Maring aus Genf kommt, einer Region, die kulturell und musikalisch immer schon starke französische Elemente integriert hat. Vermutlich ist es diese Mischung aus Unangepasstheit und musikalischer Offenheit, die „Venom Dish“ zu einer kurzweiligen Angelegenheit macht. Die Musik wirkt hierbei wie das charmante Fundament für die stimmliche Vielfalt von Maring, die ohrenscheinlich enorm daherkommt. Der minimalistische Sound, der ein bisschen White-Stripes-meets-Guano-Apes-meets-The-Black-Keys-Gefilde streift, wirkt nie beliebig oder gefällig. „Venom Dish“ hat sogar richtig Potenzial zur Dauerrotation. Einzig die Frage, was die nackte Frau im Supermarkt auf dem Cover zu suchen hat, bleibt der eigenen Fantasie überlassen.

Autor:
Volkmar Weber
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