Review

Reviews 8.5

DIAMOND HEAD

Diamond Head

Ausgabe: RH 347

Was für eine Entdeckung! Der gebürtige Däne Rasmus Bom Andersen singt auf den elf Songs des schlicht „Diamond Head“ betitelten Albums nicht nur seinen direkten Vorgänger Nick Tart förmlich in Grund und Boden, sondern kann durchaus auch Sean Harris das Wasser reichen. Es war für die einstige NWOBHM-Legende wohl die langersehnte Frischzellenkur, denn parallel läuft Bandchef Brian Tatler ebenso zu absoluter Höchstform auf und schüttelt gleich dutzendweise Weltklasse-Riffs aus dem Ärmel. Bestes Beispiel dafür ist gleich der Opener ´Bones´, der ohne Übertreibung wie eine Quersumme aus ´Helpless´, ´It´s Electric´ und ´Dead Reckoning´ aus den Boxen kommt. Kaum zu glauben, aber wahr: „Diamond Head“ geht im Rahmen des Gesamtschaffens der im Laufe ihrer Karriere nicht immer vom Glück verfolgten Band tatsächlich als das fehlende Bindeglied zwischen „Lightning To The Nations“ und dem sträflich unterschätzten „Death & Progress“ durch. Mit dem auch textlich überzeugenden ´Silence´ gelingt Tatler/Andersen schließlich zum Abschluss sogar noch eine gelungene Replik auf Led Zeppelins ´Kashmir´, qualitativ mindestens auf einer Stufe mit ihrem eigenen ´To The Devil His Due´ anzusiedeln.

Autor:
Matthias Mader

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