Review

Reviews 8.5

DEW-SCENTED

Intermination

Ausgabe: RH 338

Metal Blade/Sony (46:39)
„Institution“ wäre für die neue Attacke der „I“-Fetischisten (alle 13 offiziellen Veröffentlichungen tragen den gleichen Anfangsbuchstaben) ein besserer Titel gewesen. Früher rotierte das Line-up-Karussell ohne Pause, jetzt hat man sensationellerweise bereits zwei Alben mit der aktuellen Besetzung eingeknüppelt. Vom charakteristischen Frontgebrüll Leif Jensens abgesehen, ist es allerdings ziemlich wurscht, wer in dieser Band zugange ist, DEW-SCENTED bleiben eine völlig killende Thrash-Metal-Maschine. „Intermination“ zeigt die Riffmeister gewohnt punktgenau, unbarmherzig und jenseits jeglicher Altersmilde. Die teils als Bonustracks verwendeten Covers von Repulsion, Vio-lence und den Amis Solstice zeugen ebenfalls mal wieder von gutem Geschmack. Diese Verlässlichkeit sollte man nicht mit einer „Business as usual“-Routine verwechseln, auch wenn sie langjährigen Fans natürlich ein bisschen das ganz große Aha-Erlebnis nimmt. Aber das ist um Längen verbraucherfreundlicher, als - wie von beinahe jeder relevanten Thrash-Band im Laufe der Geschichte vorexerziert - zwischendurch ein paar Stinkerscheiben in die Runde zu werfen, um sich danach „eindrucksvoll zurückzumelden“.

Autor:
Jan Jaedike

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