Review

Reviews 8.5

DEW-SCENTED

Innoscent

Ausgabe: RH 134

Meine Güte! Es mag ja durchaus sein, daß viele Black Metal-Bands immer versuchen, äußerst böse zu klingen - das ist jedoch absolut kein Vergleich zu dem Haß, der von DEW-SCENTED auf ihrem zweiten Longplayer "Innoscent'' ausgeht. Ich habe wirklich selten ein derart intensives Album gehört. Live waren die Walsroder ja eigentlich schon immer eine Bank. Sie konnten diese Energie aber leider nur unzureichend im Studio einfangen. Mit dem von Dan Swanö abgemischten neuen Album haben sie jetzt allerdings einen großen Schritt in diese Richtung unternommen. Das mag zum einen an den unzähligen Live-Shows liegen, die die Band tighter denn je wirken läßt, zum anderen aber wohl auch an den beiden Neuzugängen an Gitarre und Drums. DEW-SCENTED anno '98 klingen ausgereifter, aggressiver, druckvoller, aber auch metallischer als früher und schieben hiermit Material nach, das das Debüt locker in den Schatten stellt. Die herausgebrüllten, fast schon Hardcore-mäßigen Vocals von Shouter Leif könnten hier und da zwar ein wenig mehr Abwechslung vertragen, passen aber trotz allem sehr gut zum zumeist sehr schnellen Material der Band. Anspieltip: die Cover-Version des alten Overkill-Gassenhauers 'Fatal If Swallowed'.

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