Review

Reviews 8.5

DEW-SCENTED

Ill-Natured

Ausgabe: RH 146

Diese Band ist und bleibt ein echtes Phänomen. Sie spielt sich jedes Jahr förmlich den Arsch ab, hat seit der Bandgründung schon etliche Umbesetzungen verkraften müssen, liefert aber trotzdem immer wieder erstklassige Alben ab. Auch der inzwischen dritte Longplayer macht da keine Ausnahme. Die acht neuen Songs gehören nicht nur zum Ausgereiftesten, was DEW-SCENTED bisher komponiert haben, das Album hat darüber hinaus auch noch gute Chancen auf den Titel "brachialste deutsche Thrash-Veröffentlichung". Kein Witz! Das intensive Riffing spaltet nämlich in bester Hanneman/King-Tradition mühelos jeden Schädel, die Rhythmus-Sektion macht Druck ohne Ende (langsame Songs gibt es diesmal nicht!), und Shouter Leif Jensen brüllt sich erneut seinen ganzen Haß von der Seele. "Ill-Natured" ist auf alle Fälle sehr viel thrashiger ausgefallen als das ältere Material der Band, was durch 'Apocalpyse Inside' (geniale Coverversion der kanadischen Thrasher Sacrifice) noch untermauert wird. Der Song fügt sich nahtlos ins eigene Material ein. Mit dem "Secret Bonus Track" - einer rausgerotzten Version von Discharges 'Hear Nothing, See Nothing, Say Nothing' - bekennen sich DEW-SCENTED abschließend auch wieder zum alten Crustcore.

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