Review

Reviews 7.0
Speed Metal

DESTRUCTION

Born To Perish

Label: Nuclear Blast/Warner
Dauer: 47:06
Ausgabe: RH 387

Eins muss man ihnen lassen: DESTRUCTION schaffen es immer wieder, im Vorfeld einer Album-Veröffentlichung hohe Erwartungen zu schüren. Diesmal sind die Trümpfe im Ärmel die Line-up-Aufstockung um Drum-Granate Randy Black und ganz besonders den zweiten Gitarristen Damir Eskić. Wobei wir ein doppeltes Gitarrengespann bei DESTRUCTION früher schon mal hatten, und zumindest ältere Semester wissen, dass Urmitglied Mike Sifringer eigentlich keine Verstärkung braucht. Es gibt auf „Born To Perish“ immer wieder verdammt geile Riffs, und ein ums andere Mal kriegt man echt das große Zappeln in sämtlichen Gliedmaßen. Ebenso häufig versanden diese Ideen jedoch in einer gewissen Schludrigkeit. Nehmt zum Beispiel den eröffnenden Titelsong: schniekes Riffing, sehr cooler Übergang vom eröffnenden Midtempo zum Thrash-Beat. Ab der Mitte mäandert das Stück jedoch für ´ne Weile ziemlich uninspiriert durch die Gegend. Auch bei anderen Songs sind Refrains und eingestreute Zwischenparts ein Stück schwächer als Strophen und Leads (´Inspired By Death´, ´Betrayal´, bei ´We Breed Evil´ ist´s amüsanterweise genau umgekehrt), was auf ein „Wow!“ immer wieder ein „Schade aber auch...“ folgen lässt. Und balladeske Passagen wie in ´Butchered For Life´ haben bei Schmier & Co. eh noch nie funktioniert. „Born To Perish“ könnte in entschlackter Version ein echter Hammer sein (bestes Beispiel ist das gut auf den Punkt bretternde ´Tyrants Of The Netherworld´), ist in dieser Form aber mit nicht so wirklich geilen Ideen überladen. Weniger ist bei DESTRUCTION schon immer mehr gewesen. Egal, ob es die Zahl der Riffs und Songteile oder die der Gitarristen ist.Eins muss man ihnen lassen: DESTRUCTION schaffen es immer wieder, im Vorfeld einer Album-Veröffentlichung hohe Erwartungen zu schüren. Diesmal sind die Trümpfe im Ärmel die Line-up-Aufstockung um Drum-Granate Randy Black und ganz besonders den zweiten Gitarristen Damir Eskić. Wobei wir ein doppeltes Gitarrengespann bei DESTRUCTION früher schon mal hatten, und zumindest ältere Semester wissen, dass Urmitglied Mike Sifringer eigentlich keine Verstärkung braucht. Es gibt auf „Born To Perish“ immer wieder verdammt geile Riffs, und ein ums andere Mal kriegt man echt das große Zappeln in sämtlichen Gliedmaßen. Ebenso häufig versanden diese Ideen jedoch in einer gewissen Schludrigkeit. Nehmt zum Beispiel den eröffnenden Titelsong: schniekes Riffing, sehr cooler Übergang vom eröffnenden Midtempo zum Thrash-Beat. Ab der Mitte mäandert das Stück jedoch für ´ne Weile ziemlich uninspiriert durch die Gegend. Auch bei anderen Songs sind Refrains und eingestreute Zwischenparts ein Stück schwächer als Strophen und Leads (´Inspired By Death´, ´Betrayal´, bei ´We Breed Evil´ ist´s amüsanterweise genau umgekehrt), was auf ein „Wow!“ immer wieder ein „Schade aber auch...“ folgen lässt. Und balladeske Passagen wie in ´Butchered For Life´ haben bei Schmier & Co. eh noch nie funktioniert. „Born To Perish“ könnte in entschlackter Version ein echter Hammer sein (bestes Beispiel ist das gut auf den Punkt bretternde ´Tyrants Of The Netherworld´), ist in dieser Form aber mit nicht so wirklich geilen Ideen überladen. Weniger ist bei DESTRUCTION schon immer mehr gewesen. Egal, ob es die Zahl der Riffs und Songteile oder die der Gitarristen ist.

Autor:
Jan Jaedike
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