Review

Reviews 7.5

DESOLATION

Desoriented

Ausgabe: RH 322

Rebellion/NMD (56:40)

Verständlicherweise sind die Hannoveraner ewige Dimmu-Borgir-Vergleiche leid. Limbonic Art, Arcturus und Samael (´Ich hasse ein bisschen die Welt´) passen besser zum vielsprachigen (Englisch, Französisch, Latein, Deutsch) Drittwerk. Das deckt auch nur einen Bruchteil der mannigfaltigen Einflüsse zwischen progressiv-avantgardistisch-symphonischem Black Metal, Death Metal und Gothic Metal ab, betont aber zumindest Abgedrehtheit und Vielseitigkeit von DESOLATION. ´Home Is Where The Heart Is´ führt zunächst auf die falsche Fährte, erinnert wegen der Hookline an ein fast gleichnamiges Edge-Of-Sanity-Stück in Moonspell-Umklammerung, zumal jemand (Gastsänger Andreas?) die Phrasierung von Fernando gekonnt imitiert. Zeit, sich auch mit den Vorgängeralben von 1999 und 2006 zu beschäftigen. Unterstützt neben Vyre eine weitere einheimische Perle.

Autor:
Björn Thorsten Jaschinski
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