Review

Reviews 8.0

DESERTED FEAR

Kingdom Of Worms

Ausgabe: RH 330

F.D.A./Soulfood (39:59)
Mit einem pompösen Intro steigen die Thüringer Senkrechtstarter in ihr mit Spannung erwartetes zweites Album ein. Schon mit den ersten Tönen des Openers ´Forging Delusions´ wird deutlich, dass DESERTED FEAR den Weg, den sie mit ihrem Debüt „My Empire" eingeschlagen haben, konsequent fortsetzen. Nach wie vor agiert das Quartett melodisch und um Hooks mit Widererkennungswert bemüht, und auch beim Sound setzt man lieber auf zeitgemäßen Druck als auf rohe Live-Atmosphäre. Da wirkt das von Thomas „Necromaniac" Westphal in seinem typisch naiven Necro-Stil gezeichnete Cover fast wie Etikettenschwindel. Die Songs hingegen halten das Niveau des Vorgängers, und mit einigen Refrains wie dem von ´The Agony´ geht man sogar noch einen Schritt weiter. Der würde nämlich auch bei den heutigen Kataklysm funktionieren. Damit empfehlen sich DESERTED FEAR auf jeden Fall für höhere (Label-)Weihen, ohne die bisher gewonnenen Fans vor den Kopf zu stoßen.

Autor:
Sebastian Schilling
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