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DEREK SMALLS

Smalls Change (Meditations Upon Ageing)

Ausgabe: RH 372

Twanky/BMG (48:45)
Hattu Möhrchen? Muttu essen. Wer lacht denn heute bitte schön noch über Häschenwitze? Vielleicht sollte man es besser mal mit dem ersten Soloalbum des Bassisten von Spinal Tap versuchen. „Smalls Change“ (Untertitel: „Meditations Upon Ageing“) ist eine Rockoper für Rockopas. Ein Konzeptalbum über Blasenschwäche, Erektionsprobleme und künstliche Hüftgelenke. Hört sich nach harter Arbeit an? Ist es auch. Lediglich das an Alice Cooper angelehnte ´Rock´n´Roll Transplant´ steht für sich alleine und geht als akzeptable Losgeh-Glamrock-Nummer durch. Der Rest ist am Ende des Tages leider ´ne ziemliche Quälerei. Besonders der akribisch schräge Gesang entwickelt sich mit zunehmender Spieldauer zur echten Geduldsprobe, was sich speziell auf Longtracks wie ´When Men Did Rock´ bezieht (mit Rick Wakeman hinterm Keyboard und Joe Satriani an der Gitarre - kein Scherz!). Da wünscht man sich glatt The Darkness mit ihren Queen-Parodien zurück. Oder gleich Manowar. „Smalls Change“ entzieht sich ganz bewusst jeglicher ernsthafter Bewertung. Deswegen malt euch entweder wahlweise eine 1 oder eine 10 in das dafür vorgesehene Feld.

Autor:
Matthias Mader

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