Review

Reviews 9.0

DENIAL OF GOD

Death And The Beyond

Ausgabe: RH 303

Hells Headbangers (61:52)

Obwohl die dänischen Horror-Black-Metaller DENIAL OF GOD bereits seit 20 Jahren existieren und eine beachtliche Anzahl an (Split-, Single- und EP-)Veröffentlichungen vorzuweisen haben, ist „Death And The Beyond“ erst ihr zweiter Studio-Longplayer. Man hört die lange Geschichte der Band allerdings sofort: Das stellenweise sehr ausufernde, spannend aufgebaute Material (der längste Song dauert eine Viertelstunde, drei weitere jeweils knapp zehn Minuten) klingt, als sei es über Jahre gereift; jeder Part passt perfekt an seine Stelle, es gibt keinen überflüssigen Ballast, aber packende, wohldosierte Breaks en masse. Und düstere, ziemlich eigenständige Melodien! In früheren Zeiten hörte man DENIAL OF GOD einen gewissen Running-Wild-Einfluss an, obwohl sie Black Metal spielen; heute denkt man eher an Mercyful Fate OHNE King Diamond.

Das Trio schafft es mit eigentlich eher simplen Mitteln, eine dichte, an alte Horrorfilm-Klassiker erinnernde Atmosphäre aufzubauen, die auch schon das erste Album „The Horrors Of Satan“ (2006) zu einem Volltreffer machte und die über die gesamte Distanz von über einer Stunde bestens funktioniert. „Death And The Beyond“ gehört zu den Scheiben, die Stück für Stück wachsen und die man sich am liebsten komplett unterm Kopfhörer einfährt. Geiles Album, sträflich unterbewertete Band!

Autor:
Götz Kühnemund

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