Review

Reviews 7.5

DEMON

Better The Devil You Know

Ausgabe: RH 219

(40:31)

Unkraut vergeht nicht, heißt es so schön - und im Falle von DEMON muss man hierfür einfach dankbar sein. Zwar hat sich auch die eine oder andere Veröffentlichung in den Backkatalog der Band um Sänger Dave Hill geschlichen, die qualitativ hinter Klassikern wie „The Unexpected Guest“ (1982), „Taking The World By Storm“ (1989) oder „Hold On To The Dream“ (1991) zurückbleibt - alles in allem aber bleibt das bisherige Vermächtnis der gerne übersehenen NWOBHM-Legende ohne Makel.

Auch „Better The Devil You Know“ ändert daran nichts. Im Gegenteil: Das neue Album wird selbst die Anhänger der Truppe wieder versöhnlich stimmen, die bis heute nicht so recht wissen, was sie von der großartigen, aber ungewöhnlich modern und experimentell klingenden Veröffentlichung „Spaced Out Monkey“ zu halten haben. „Better The Devil You Know“ wirkt deutlich klassischer, baut auf einem harten Gitarrenfundament mit starken Refrains auf und verzichtet ebenso auf moderne Soundexperimente wie auf Pink-Floyd-mäßige Keyboardexzesse für ein Plus an „progressiver“ Epik.

Ein absolut gelungenes Album mit hörenswerter Gitarrenarbeit, das in der Grauzone von britischem Heavy Metal und klassischem Hardrock (der in Knüllern wie ´Standing On The Edge´ oder ´Dead Of The Night´ etwas an härteres Bob-Catley-Material erinnert) überzeugt, allerdings auch einen etwas pralleren Sound hätte vertragen können.

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