Review

Reviews 9.5

DEMOLITION HAMMER

Epidemic Of Violence

Ausgabe: RH 60

Hoppla, was ist denn das? In D-Zug-artigem Tempo überrollt einen "Skull Fracturing Nightmare", der Opener der neuen DEMOLITION HAMMER-Langrille "Epidemic Of Violence". Falsche Geschwindigkeit eingestellt? Nö, die Jungs haben tempomäßig gegenüber ihrem '90er Vinyleinstand "Tortured Existence" einige Zacken zugelegt. Das gilt vor allem für Drummer Vinnie, der die Doublebass-Pedale in atemberaubender Geschwindigkeit bedient und die Snare in einer Art und Weise malträtiert, die vermuten läßt, daß der Kerl bei Liveshows nach jedem dritten Song das Fell wechseln muß. Man muß den New Yorkern zugute halten, daß sie nicht ins Death Metal-Lager übergedriftet sind, was sie leicht hätten tun können, da sie auf ihrem ersten Longplayer zwischen Thrash und Death hin und her pendelten. DEMOLITION HAMMER entschieden sich klugerweise für den Thrash, denn das originelle Songwriting und der Speed der Songs sorgen für einen absolut eigenständigen Sound, der sich höchstens mit einer Dark Angel-Live-Version von The Burning 0f Sodom' vergleichen läßt. Der Frontman und Basser schreit sich dieSeele aus dem Leib, die beiden Gitarristen lassen ein Feuerwerk von brutalen und wütenden Gitarrenriffs los, und die saubere, aber kraftvolle Produktion steuert ihren Teil zum gelungenen Gesamtbild von "Epidemic Of Violence" bei. Was will man mehr? Bei solchen Songs und derartigen Härtegraden sind neun Punkte das Mindeste!

Autor:
Frank Albrecht
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