Review

Reviews 6.5

DEATH SS

Black Mass

Ausgabe: RH 38

Die Situation war eigentlich wie immer: Eine neue DEATH SS kam ins Haus geflattert, und die Redakteure rissen sich um dieses Review (Götz: "Ich muß aufs Klo!", Albrecht: "Ich manage doch schon Bulldozer, reicht das nicht?", und Holger verwies darauf, mit GWAR schon das "Highlight" der letzten Ausgabe erwischt zu haben...). Also, wer blieb im Endeffekt wieder übrig? Logisch, ich war das arme Schwein. Doch, denkste, die neue DEATH SS ist gut (na ja, im weitesten Sinne zumindest). Also, erst mal zu den Fakten: Das blödsinnige Konzept ist ebenso geblieben wie das lächerliche Outfit, doch entgegen früherer musikalischer Inkompetenz liefern DEATH SS (der Name ist schon Grund genug für einen Minuspunkt) mit "Black Mass" ein gar nicht mal schlechtes Album ab. Die Band arbeitet mit vielen düsteren Keyboard-Parts, was der Musik einen dämonischen Touch verleiht. Ansonsten überwiegt mittelschneller Hardrock, zum Teil nicht übel, zum Teil aber auch langweilig. Interessant ist dagegen die Umsetzung des Konzepts. "Black Mass" ist definitiv die ideale Platte für die intime und familiäre schwarze Messe. Das wollen wir zwar auf gar keinen Fall gutheißen, aber Hut ab vor der Umsetzung der Idee. Ob schwachsinnig oder nicht muß ja im Endeffekt jeder selbst entscheiden. Also Jungs, beim nächsten Mal überlegt euch genau, ob ihr die neue DEATH SS einfach so beiseite legt. (6,5)

Autor:
Frank Trojan
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