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DEATH COMES IN WAVES

Stille der Einsamkeit

Ausgabe: RH 374

Wie man Melodic Death Metal spielt, ohne dem „Death“ im Namen die Eier abzuschneiden, wissen wenige Genre-Bands. Hier könnte eine heranwachsen – dem suboptimalen Bandnamen und klischeehaften Plattentitel zum Trotz dominieren in erster Linie kratzige Härte und urban-graue Düsternis. Die angeschwärzten melodischen Anteile erzeugen eine Atmosphäre der Tristesse und Zivilisationsmüdigkeit, der individuellen Verzweiflung und des kollektiven Untergangs, was durch die deutschen Texte und passende Songtitel wie ´Trist´ oder ´Misanthrop´ unterstrichen wird. Der nötige Dreck kommt durch eine gut abgewogene Thrash-Note ins Spiel. Man kann nur hoffen, dass aus der Truppe was wird, das sehr gut produzierte Vier-Song-Demo (plus nerviges und zu langes Intro) sollte man jedenfalls kennen und sich den Bandnamen schon mal merken.
* Kontakt: www.facebook.com/deathcomesinwaves

Autor:
Hendrik Lukas

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