Review

Reviews 8.0

DEATH ANGEL

The Dream Calls For Blood

Ausgabe: RH 317

Nuclear Blast/Warner (47:33)

Wenn DEATH ANGEL-Gitarrist Rob Cavestany sagt, dass „The Dream Calls For Blood“ als fiese Stiefschwester des Vorgängers „Relentless Retribution“ durchgeht und der Großteil des Materials auf Tour geschrieben wurde, wissen Fans, was sie erwartet: nicht weniger als eine Rückbesinnung auf die Hochphase des Bay-Area-Thrash. Das siebte Studioalbum der Band beginnt mit dem Eröffnungsdoppel ´Left For Dead´ und ´Son Of The Morning´ denn auch recht stürmisch, ehe man bei ´Fallen´ ein Riff aus der Exodus-Schule verwurstet und danach mit dem Titelstück einen formidablen Knaller auffährt, der das Zeug zum Live-Favoriten hat. Nach diesem extrem starken Einstieg verstecken sich im zweiten Teil der Platte jedoch auch einige (für DEATH ANGEL-Verhältnisse) eher durchschnittliche Nummern, die spielerisch zwar das gewohnte Top-Level erreichen, aber nicht so recht zünden wollen. Das lässt sich als Jammern auf hohem Niveau abtun, ist aber letzten Endes dafür verantwortlich, dass „The Dream Calls For Blood“ nicht völlig unangreifbar ist. 99 Prozent der übrigen Thrash-Metal-Bands wären über ähnliche Luxusprobleme trotzdem froh.

Autor:
Thomas Kupfer

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