Review

Reviews 9.0

DEATH ANGEL

Killing Season

Ausgabe: RH 250

(47:39)

Dass mit der Kapelle um Captain-Jack-Sparrow-Doppelgänger Mark Osegueda (v.) immer noch zu rechnen ist, haben die Thrasher aus der Bay Area auf dem letztjährigen Rock Hard Festival und ihrem „The Art Of Dying"-Comeback 2004 eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Mit ihrem fünften Studioalbum „Killing Season" satteln die vier Gründungsmitglieder Mark, Rob Cavestany (g.), Dennis Pepa (b.), Andy Galeon (dr.) und der zweite Gitarrero Ted Aguilar sogar noch einen drauf: Vor den drei Genreklassikern „The Ultra-Violence", „Frolic Through The Park" und „Act III" muss man sich mit dem pfeilschnellen, straighten Opener ´Lord Of Hate´, dem groovigen ´Dethroned´ oder den mit Rock´n´Roll-Elementen garnierten ´The Noose´ und ´Steal The Crown´, um nur vier von elf bärenstarken Songs zu nennen, zu keiner Zeit verstecken. Zudem hat Grammy-Preisträger Nick Raskulinecz (u.a. Rush, Foo Fighters, Stone Sour, Danzig, Shadows Fall) der Band einen fetten, aber nie zu modernen Sound auf den Leib geschneidert.

Auch 2008 steht die Mucke der Todesengel ganz im Zeichen von technisch anspruchsvollem, abwechslungsreichem und originellem Classic-Thrash. Mehr davon!

Autor:
Buffo Schnädelbach
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