Review

Reviews 7.5
Doom Metal

DAWN OF SOLACE

Waves

Label: Noble Demon/Soulfood
Dauer: 41:14
Erscheinungsdatum: 24.01.19
Ausgabe: RH 394

DAWN OF SOLACE-Mastermind Tuomas Saukkonen hat sich für seinen zweiten Longplayer „Waves“ 13 Jahre Zeit gelassen. Und er ist in dieser Zeit natürlich kein fröhlicherer Mensch geworden. Wir reden hier schließlich von Doom. Aus Finnland! Also quasi Doom zum Quadrat. Bedeutungsschwanger-ominöse Einwort-Titel (´Ashes´, ´Silence´, ´Ghost´, ´Numb´...) passen ebenfalls perfekt zur finnischen Kommunikationskargheit. Selbst die Songlängen sind mit vier bis sechs Minuten für dieses Genre kompakt. Man hat schließlich noch anderes zu tun (Selbstgebrannten trinken, Hobby Horsing, Selbstmord planen...). Aber des einen Leid ist des anderen Lust. Als Hörer labt man sich an dem Suhlen in purer Tristesse, dem Versinken in seelischer Pein. Denn Saukkonen kleidet seine Untergangsszenarien in große Epik (noch mehr Über-Refrains wie in ´Hiding´ wären die absolute Krönung). Gastsänger Mikko Heikkilä bezirzt mit glockenklarer Verzweiflung, die melodischen Leadgitarren spenden bei aller Tieftraurigkeit viel Wärme. Schließlich gibt es dem Bandnamen zufolge irgendwo Licht am Ende des Tunnels. Vielleicht ist alles also doch nicht so schlimm...

Autor:
Jan Jaedike
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